Rede zum Volkstrauertag

von Falk Niehage (Kommentare: 0)

Barbara Gerber (stell. Bürgermeisterin) sprach am Ehrenmal in Hillentrup

Ich begrüße herzlich alle Anwesenden, die sich an diesem Tag an
diesem Ort versammelt haben.
Im November 1918 endete der 1. Weltkrieg. 100 Jahre sind seitdem
vergangen und trotz des unendlichen Leids dieses Krieges hat es nur
eine kurze Zeit gedauert, bis 1939 das Grauen des 2. Weltkrieges über
Europa herein brach.
War eine Steigerung der Verwüstung in den Ländern und den Herzen
der Menschen noch möglich?
Leider ja.
In unserem Totengedenken haben wir ausgesprochen , um wen wir
trauern – nachdenklich, leise und verbunden mit den vielen, die an
diesem Tag innehalten.
Diese Pause ist von großer Wichtigkeit in unserer hektischen Zeit, in der
sich die Ereignisse überschlagen.
Im letzten Abschnitt unseres Totengedenkens geben wir der Hoffnung
Ausdruck, daß Versöhnung und Frieden unter den Menschen und
Staaten möglich ist.
Wir, die wir heute hier stehen, sind verantwortlich für die Erfüllung
dieses Wunsches. Eingedenk der Kriegsereignisse müssen wir uns
jederzeit für die Würde des Menschen einsetzen, uns jeden Tag aufs
Neue gegen Mißachtung und Hass wehren.
Jeder von uns kann als Beispiel gelebten Ausgleichs und von
Friedfertigkeit unsere Welt besser machen – auch für unsere Kinder und
deren Kinder. Unsere Erinnerung an das Grauen der Kriege wird uns helfen, unsere
Welt gegen jede Art der Barbarei zu verteidigen.

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